Der Hof Alte Tauchaer Straße 1

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Schon Anfang der 1980er Jahre wurde vom Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 das Wohnhaus mit Seitengebäude für kulturelle Zweckegrundhaft saniert. Hier entstanden im Verlaufe der Jahre das Memorialmuseum sowie die heutige Gaststätte "Zur Marketenderin".

Im Jahr 1999 wurde die großen Scheune und das Seitengebäude des Hofes übernommen und im Rahmen der Ortskernsanierung zur Veranstaltungstätte Museumsscheune ausgebaut.

Seit 2002 ist sie Sitz des Dösener Carnevalclubs und Ort vielfältigster öffentlicher und privater Veranstaltungen, ob Tagung oder Betriebsfeier, Hochzeit oder runder Geburtstag u.v.m. Heute steht der gesamte Vierseitenhof der kulturellen Nutzung zur Verfügung:

Das Fahrende Volk 1813 : eine Theatergruppe i.w.S., die u.a. für die alljährlichen Märchenaufführungen zum Maien-Markt oder Sommer-Theater berühmt und berüchtigt ist,die Musiker von sono, welche es verstehen, musikalische Kostbarkeiten aus fünf Jahrhunderten zum klingen bringen sowie die Wolkser Fidibusse mit einer musikalisch umrahmten, mittelalterlich angehauchten und akrobatisch auftretenden Feuershow.

Der Hof Liebertwolkwitzer Markt 11

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Das ursprüngliche Abrissgrundstück der Stadt Leipzig und ehemalige Stiftsgut ist das Herzstück der 2008 erstmals durchgeführten Historiendarstellung "Liebertwolkwitz - ein Dorf im Jahre 1813" in den Oktobertagen.

Aus dem vereinsübergreifenden Projekt ging 2010 die Hofgenossenschaft Stiftsgut Liebertwolkwitz eG hervor, die als heutiger Erbpächter diesen Hof zu einem Historischen Gewerkehof entwickelt. Eingezogen sind mittlerweile: Neben dem Dorf 1813, alljährlich veranstaltet zusammen mit dem Interessenverein 1813, reicht das angebotene Spektrum heute über das gesamte Jahr: beginnend mit dem Neujahrsfeuer am 2. Sonntag des Jahres und dem Historischen Maien-Markt (erstes Mai-Wochenende) verkürzen mehrere Veranstaltungen des sog. Hof-Sommer die Zeit bis zu den Oktobertagen und mit einem Hof-Advent findet das Jahr auch einen besinnlichen Ausklang.

Die Schmiede mit Feuer und Amboss, Der Gürtler mit allerelei Zierath und Geschmeide, Die Schneiderei mit einem Webstuhl,Die Tischlerei mit verschiedensten Holzarbeiten, die Seilerei "Rund um den Strick", aber auch eine Bäckerei, der Landfleischer, ein Grempler, Gärtner, Pafümeur, Leitermacher, Pappmanscher und Wagner u.v.m. Eine kleine Schenke in der Scheune und der alte Bauerei-Keller runden die Dinge ab!

Der Hof Liebertwolkwitzer Markt 3

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Dieser wohl noch am ursprünglichsten erhaltene Bauernhof ist in privatem Besitz und gehörte 1813 dem Pferdner Liebner. Folglich findet sich hier in den Oktobertagen u.a. die LiebnerscheBackstube und wartet mit einer ganz besonderen Köstlichkeit auf: dem Wolkser Fladen.

Neben einem typischen Einquartierungsboden von 1813 mit Strohsäcken und Holzleiterausstieg oder dem alten Getreideboden der Märchentante und des Wolkser Kaspertheaters wurde mit der Liebnerschen Kuhkapelle ein Raum anspruchsvollen bauhistorischen Ambientes geschaffen, der den Mitwirkenden der Historiendarstellungen auch ganzjährig zur Verfügung steht.

In den Oktobertagen ziehen verschiedene Handwerker im Hofe ein: ob Klempnermeister oder Zimmermann, Töpferin oder Sattlermeister; aber auch Handwerk, wie es der Bauer und seine Frau früher selbst praktizierten, ist zu sehen, so das Besenbinden und Spinnen. Im ehemaligen Milchhaus am Eingang des Hofes hat sich unserer Kranzwinderin vom Flechtwerk Tausendschön eine Werkstatt eingerichtet, die zum Stöbern und Bastel jederzeit geöffnet werden kann.

Aber auch darüber hinaus ist auf dem Reiterhof an der Kuhweide viel los: regelmäßiges Training der Voltigiergruppe in vier Leistungsklassen, Schulsport Reiten, Mounted Games, Springreiten, Geschicklichkeitsparcours, mehrwöchige Kinderprojekte "Komm zum Pferd", spontane kleine Wettkämpfe, Kinderreitstunden, eigene Feste u.v.m.

Der Reiterhof Liebertwolkwitz

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Etwas außerhalb des Ortszentrums aber immer mitten im historischen Geschehen eingebunden ist der Reiterhof mit seinen Voltigier- und Reitkindern vom Sportschulzentrum Liebertwolkwitz.

Diese Kinder werden jedes Jahr in den Oktobertagen zu "Dorfkindern", die den historischen Marktplatz mit Kinderspielen, Gesang und ihren Ponys beleben und im Hof des Pferdners Liebner die Gäste mit ihrem Glücksrad und historischen Spielen zum Ausprobieren unterhalten.